Fünf WordPress-Websites über getrennte Dashboards zu verwalten ist umständlich. Bei 50 Websites wird daraus ein Betriebsrisiko.
Updates, Backups, Sicherheitswarnungen, Ausfälle, Kundenberichte, Verlängerungen und Support sind über Browser-Tabs und Tabellen kaum noch zuverlässig nachzuverfolgen. Eine WordPress-Management-Plattform bündelt diese Arbeit — die angebotenen Lösungen verfolgen jedoch sehr unterschiedliche Ansätze.
Einige sind selbst gehostet, andere SaaS. Manche berechnen einen Festpreis, andere pro Website oder Funktion. Einige konzentrieren sich auf sichere Updates und Wiederherstellung, während umfassendere Agenturplattformen auch Abrechnung, Hosting oder Sicherheit abdecken.
Dieser Leitfaden vergleicht sieben der besten WordPress-Management-Tools für Agenturen im Jahr 2026:
- MainWP — beste Gesamtlösung für selbst gehostete Agenturkontrolle
- Modular DS — bestes SaaS mit festen Stufen für Wartungsabläufe
- WP Umbrella — bestes SaaS pro Website für WordPress-Wartung
- ManageWP — bester kostenloser Cloud-Einstieg
- The Hub von WPMU DEV — beste umfassende Agenturplattform
- WP Remote — am besten für Update-Sicherheit und visuelle Kontrolle
- InfiniteWP — beste etablierte Self-Hosted-Alternative
Kurzantwort
MainWP ist unsere wichtigste Empfehlung für Agenturen, die ihren Management-Stack selbst kontrollieren möchten. Die Open-Source-Lösung läuft in einer WordPress-Installation der Agentur, unterstützt unbegrenzt viele verbundene Websites und erhebt keine Verwaltungsgebühr pro Website. Das Erweiterungsmodell macht sie besonders anpassbar.
Trotzdem ist MainWP nicht für jedes Team die beste Wahl:
- Modular DS eignet sich für ein modernes gehostetes Dashboard mit festen Website-Stufen, Update Copilot, Backups, Monitoring und Berichten.
- WP Umbrella bietet eine klare Abrechnung pro Website und starke Wartungsabläufe.
- ManageWP ermöglicht den Start mit einem kostenlosen Cloud-Dashboard und selektiv buchbaren Premium-Funktionen.
- WPMU DEV bündelt Management, Plugins, Hosting, Domains, Abrechnung und Kundenwerkzeuge.
- WP Remote priorisiert visuelle Regression, Risikobewertung, Staging und Sicherheit.
- InfiniteWP ist eine weitere selbst gehostete Option für Teams, die das zentrale Panel selbst betreiben können.
Vergleichstabelle
| Tool | Betriebsmodell | Preismodell | Besondere Stärke | Geeignet für |
|---|---|---|---|---|
| MainWP | Selbst gehostetes WordPress-Dashboard | Kostenloser Kern; Pro zum Festpreis | Kontrolle, unbegrenzte Websites, Erweiterungen | Agenturen mit Fokus auf Eigentum und planbare Skalierung |
| Modular DS | Gehostetes SaaS | Feste Stufen nach Website-Anzahl | Update Copilot und Wartungsabläufe | Agenturen, die ein All-in-one-SaaS suchen |
| WP Umbrella | Gehostetes SaaS | Ab 1,99 €/Website/Monat plus optionale Add-ons | Sichere Updates, Backups, Berichte | Teams mit klarer Abrechnung pro Website |
| ManageWP | Gehostetes SaaS | Kostenloser Kern; Add-ons oder Bundles | Einfacher Einstieg und modulare Funktionen | Freelancer mit kostenlosem Start |
| The Hub von WPMU DEV | SaaS-Plattform | Mitgliedschafts- und Agenturpakete | Breites WordPress-Ökosystem | Agenturen, die Anbieter konsolidieren |
| WP Remote | Gehostetes SaaS | Stufen nach Websites und Funktionen | Visuelle Prüfungen, Sicherheit, Staging | Teams mit Fokus auf sichere Updates |
| InfiniteWP | Selbst gehostetes Panel | Kostenlose Basis; jährliche Tarife | Etabliertes Self-Hosted-Funktionspaket | Technische Teams auf der Suche nach einer MainWP-Alternative |
Preise und öffentlich dokumentierte Funktionen wurden am 8. August 2026 geprüft. Anbieter können Tarife, Grenzen und Aktionen ändern; prüfen Sie vor dem Kauf die verlinkten offiziellen Seiten.
So haben wir die Tools bewertet
Die Rangfolge basiert auf offizieller Dokumentation, veröffentlichten Preisen, Funktionsbeschreibungen und der Eignung für wiederkehrende Agenturarbeit. Bewertet wurden:
- Dashboard-Eigentum und Datenkontrolle
- Zentrale Updates und Update-Sicherheit
- Backup-Häufigkeit, Aufbewahrung und Wiederherstellung
- Monitoring von Verfügbarkeit, Leistung und Schwachstellen
- White-Label-Berichte und Kundenkommunikation
- Teamzugriff und operative Transparenz
- Kosten bei 10, 50 und mehr als 100 Websites
- Integrationen, APIs und Erweiterbarkeit
Wir behaupten nicht, jede Funktion unabhängig unter Last getestet zu haben. Wenn eine Aussage vom Anbieter stammt, verlinken wir dessen offizielle Dokumentation.
WPsigner bietet eine kommerzielle MainWP-Erweiterung an und hat daher ein direktes Interesse an diesem Ökosystem. MainWP steht wegen seiner Eignung für selbst gehostete WordPress-Agenturen und unserer praktischen Erfahrung mit der Integration an erster Stelle. Wir nennen zugleich die Situationen, in denen andere Plattformen besser passen.
1. MainWP — beste Gesamtlösung für selbst gehostete Kontrolle
MainWP unterscheidet sich grundlegend von Cloud-Diensten: Das zentrale Dashboard ist eine WordPress-Installation, die der Agentur gehört.

MainWP Dashboard wird auf einer dedizierten WordPress-Website installiert. Kundenseiten werden über das MainWP-Child-Plugin verbunden. Die Agentur bestimmt Hosting, Zugriffsrechte und Sicherung des Dashboards.
Warum MainWP auf Platz eins steht
Der kostenlose Kern ist Open Source und unterstützt unbegrenzt viele Websites. Laut der Dokumentation der kostenlosen Funktionen gehören dazu:
- Ein-Klick-Zugriff auf verbundene Websites
- Zentrale Updates von WordPress, Plugins und Themes
- Organisation mit Tags und Notizen
- Site-Health-Übersicht
- Verfügbarkeits-Monitoring und Benachrichtigungen
- Kostenverfolgung
- Anpassbares Dashboard
- Kostenlose Erweiterungen und Entwicklerfunktionen
MainWP Pro ergänzt mehr als 30 Premium-Erweiterungen, künftige Pro-Add-ons und bevorzugten Support. Die geprüften öffentlichen Preise lauten:
- 29 US-Dollar pro Monat
- 199 US-Dollar pro Jahr
- 599 US-Dollar einmalig
Alle Varianten gelten für unbegrenzt viele verwaltete Websites. Hosting, Absicherung, Updates und Backups des MainWP Dashboards bleiben Aufgabe der Agentur.
Stärken von MainWP
Kontrolle: Betriebsdaten verbleiben in der von der Agentur gewählten Infrastruktur.
Planbare Skalierung: Der feste Pro-Preis bleibt gleich, wenn das Portfolio von 20 auf 100 oder mehr Websites wächst.
Erweiterbarkeit: REST API, Hooks, Erweiterungen und die WordPress-Basis unterstützen individuelle Prozesse.
Werkzeugfreiheit: Die Agentur kann bevorzugte Lösungen für Backups, Sicherheit, Monitoring und Berichte kombinieren.
Nachteile
- Das Team ist für Hosting und Sicherheit des Dashboards verantwortlich.
- Die Einrichtung kann mehr Aufwand als bei einem Komplett-SaaS erfordern.
- Einige Abläufe benötigen Pro-Erweiterungen oder externe Dienste.
- Self-Hosting ersetzt keine getesteten Backups und sauberen Zugriffskontrollen.
WPsigner für MainWP: Verträge direkt im Agentur-Dashboard
Technische Wartung ist nur ein Teil der Kundenbeziehung. Agenturen benötigen auch NDAs, Wartungsverträge, Leistungsbeschreibungen, Freigaben und Verlängerungen.
Die Integration WPsigner für MainWP ergänzt diese Dokumentebene:
- Installieren Sie WPsigner Pro und die WPsigner-für-MainWP-Erweiterung auf der Dashboard-Website.
- Ordnen Sie Dokumente MainWP-Kunden und -Websites zu.
- Erstellen Sie Verträge aus WPsigner-Vorlagen.
- Übernehmen Sie Unterzeichnerdaten aus dem Kundendatensatz.
- Versenden Sie Dokumente und Erinnerungen aus MainWP-Ansichten.
- Filtern Sie nach Kunde, Website und Signaturstatus.
- Betreiben Sie WPsigner zentral im Agentur-Dashboard, ohne es für diesen Ablauf auf jeder Child-Website zu installieren.
MainWP bleibt die Website-Management-Plattform; WPsigner liefert den Vertrags- und E-Signatur-Workflow. Diese Kombination ist besonders für Agenturen mit wiederkehrenden Wartungsverträgen relevant.
Die Erweiterung ist jetzt als kostenloses Partner-Add-on auf MainWP.com gelistet. Details und Setup: WPsigner ist jetzt für MainWP verfügbar.
Ideal für: Agenturen, die Self-Hosting, feste Kosten, Erweiterbarkeit und volle Dashboard-Kontrolle priorisieren.
2. Modular DS — bestes SaaS mit festen Tarifstufen
Modular DS ist eine gehostete WordPress-Management-Plattform für Freelancer und Wartungsagenturen.

Die aktuellen Funktionen umfassen:
- Zentrale Verwaltung von WordPress, Plugins und Themes
- Automatische Backups und Wiederherstellungen
- Uptime-, SSL-, Keyword- und Performance-Monitoring
- Schwachstellenerkennung über Patchstack
- Datenbankoptimierung
- White-Label-Kundenberichte
- Daten aus Google Analytics, Search Console, WooCommerce und PageSpeed
- Ein-Klick-Login
- Benachrichtigungen per E-Mail, WhatsApp und weiteren Kanälen
Ein wichtiges Merkmal ist Update Copilot. Die Funktion liefert Risikoinformationen für Updates und unterstützt sichere Abläufe mit Rollback.
Preismodell
Die am 8. August 2026 geprüfte Preisseite von Modular DS führte auf:
- Freelance: 16 US-Dollar/Monat für 10 Websites
- Starter: 34 US-Dollar/Monat für 35 Websites
- Business: 59 US-Dollar/Monat für 75 Websites
- Enterprise: 96 US-Dollar/Monat für 125 Websites
Zusätzliche Websites, Benutzer oder Speicher können separat abgerechnet werden. Backup-Intervalle, Speicher, Monitoring-Frequenz und Teamplätze unterscheiden sich je Tarif.
Stärken
- Schneller SaaS-Start ohne eigenes Zentral-Dashboard
- Einheitlicher Wartungsablauf
- Feste Stufen sind einfacher planbar als Funktionspreise
- Gute Reporting-Integrationen für den Wertnachweis
- Nützliche Benachrichtigungskanäle
Nachteile
- Dashboard und Betriebsdaten befinden sich in einem gehosteten Dienst.
- Beim Überschreiten der Stufen steigen die Kosten.
- Speicher, Backup-Frequenz, Benutzer und Mehrverbrauch müssen berücksichtigt werden.
- Die Plattform ist weniger offen als MainWP.
Ideal für: Agenturen, die ein modernes All-in-one-SaaS mit festen Tarifstufen bevorzugen.
3. WP Umbrella — bestes SaaS pro Website
WP Umbrella konzentriert sich auf WordPress-Wartung: Updates, Backups, Monitoring, Sicherheit, Automatisierung und Berichte.

Die Funktionsdokumentation nennt:
- Updates mit visueller Regressionsprüfung
- Backups vor Updates und automatischen Rollback bei Fehlern
- Cache-Bereinigung und Prüfung von Datenbank-Updates
- Vollständige und selektive Wiederherstellung
- Monitoring für Uptime, Performance, PHP-Fehler, SSL und Domains
- Automatische White-Label-Berichte
- Aktivitätsverlauf und Teamtransparenz
Preismodell
Der veröffentlichte Preis beginnt bei 1,99 € pro Website und Monat, ohne Mindestanzahl.
Bei unserer Prüfung waren zwei optionale Add-ons angegeben:
- Security: 2 €/Website/Monat
- Stündliche Backups: 2,49 €/Website/Monat
Für 50 Websites kostet die Basis etwa 1.194 € pro Jahr, bevor Add-ons hinzukommen.
Stärken
- Verständliche nutzungsabhängige Preise
- Starker Update- und Wiederherstellungsprozess
- Keine zentrale Infrastruktur für die Agentur
- Berichte für wiederkehrende Wartungsleistungen
- Zusatzschutz nur für ausgewählte Websites
Nachteile
- Kosten wachsen linear mit dem Portfolio.
- Security und stündliche Backups kosten extra.
- Die Agentur hängt von einer gehosteten Betriebsebene ab.
- Bei 100 oder 300 Websites wird auch ein kleiner Einzelpreis relevant.
Ideal für: Agenturen, die fokussierte Wartungsfunktionen und leicht weiterberechenbare Website-Kosten wünschen.
4. ManageWP — bester kostenloser Cloud-Einstieg
ManageWP zählt weiterhin zu den bekanntesten Multi-Site-Dashboards.

Die kostenlose Stufe unterstützt unbegrenzt viele Websites und bietet zentrale Verwaltung, monatliche Cloud-Backups, Schwachstellenerkennung, Ein-Klick-Zugriff und Updates.
Premium-Funktionen werden pro Website und Add-on gebucht. Bundles können ein Add-on auf bis zu 100 Websites abdecken.
Zu den Premium-Möglichkeiten gehören:
- Häufigere inkrementelle Backups
- On-Demand-Backups, Klonen und Migration
- Uptime-Monitoring
- Safe Updates
- Sicherheits- und Performance-Prüfungen
- SEO-Rank-Tracking
- Erweiterte Kundenberichte
- White Label
- Link-Monitoring
- Schwachstellenschutz
Prüfen Sie die offizielle ManageWP-Preisseite, weil die tatsächlichen Kosten von den aktivierten Funktionen je Website abhängen.
Stärken
- Tatsächlich nützliche Gratisstufe
- Kein eigener Management-Server
- Premium-Funktionen nur für die benötigten Websites
- Etablierter, vielen Freelancern vertrauter Ablauf
- Bundles für größere Portfolios
Nachteile
- Preise pro Website und Funktion müssen sorgfältig kalkuliert werden.
- Bei Premium-Backups, Uptime, Berichten und White Label für alle Websites steigt der Gesamtpreis deutlich.
- Weniger Infrastrukturkontrolle als bei MainWP oder InfiniteWP.
Ideal für: Freelancer und kleine Agenturen, die sofort ein Cloud-Dashboard benötigen und Premium-Funktionen nur selektiv einsetzen.
5. The Hub von WPMU DEV — beste umfassende Agenturplattform
The Hub von WPMU DEV verbindet Website-Management mit einem breiteren WordPress-Ökosystem:

- Automatisierte Updates
- Ein-Klick-Zugriff
- Externe Backups
- Uptime-Monitoring
- Sicherheits-, Performance-, SEO- und Link-Tools
- White-Label-Berichte
- Rollen für Teams und Kunden
- Analytics und Aktivitätsprotokolle
- Domains, Hosting, E-Mail, Abrechnung und Reseller-Werkzeuge
- WPMU-DEV-Pro-Plugins
Stärken
- Kann mehrere Abonnements ersetzen.
- Kundenverwaltung und Abrechnung gehen über Wartung hinaus.
- Breites Plugin- und Support-Ökosystem.
- Websites können bei beliebigen Hostern liegen.
Nachteile
- Der größte Nutzen entsteht bei stärkerer Nutzung des WPMU-DEV-Ökosystems.
- Aktionen ändern sich; wichtig ist der Verlängerungspreis.
- Für Agenturen mit bestehendem Hosting-, Plugin- und Abrechnungsstack kann die Plattform zu umfangreich sein.
- Es handelt sich um eine gehostete Plattform.
Ideal für: Agenturen, die Management, Plugins, Hosting-Dienste und Kundenprozesse bei einem Anbieter bündeln möchten.
6. WP Remote — am besten für Update-Sicherheit
WP Remote richtet das Management stärker an sicheren Prozessen als an bloßen Massen-Updates aus.

Aktuelle Tarife betonen:
- Zentrale Plugin- und Theme-Verwaltung
- Automatische und geplante Updates
- Update-Lens-Risikobewertung
- Visuelle Regressions-Snapshots
- Staging und Sandbox-Updates
- Backups mit unterschiedlichen Aufbewahrungszeiten
- Malware-Scans, Firewall und Virtual Patching
- Uptime- und Domain-Monitoring
- White-Label-Berichte
- Slack-Integration
Das ist für WooCommerce-, Membership-, Buchungs- und Lead-Websites relevant, bei denen ein technisch erfolgreiches Update eine wichtige Seite visuell beschädigen kann.
Stärken
- Update-Risiko und visuelle Änderungen stehen im Mittelpunkt.
- Höhere Tarife kombinieren Sicherheit, Staging, Backup und Berichte.
- Unterstützt einen belastbaren Prozess für geschäftskritische Websites.
Nachteile
- Tarife und Grenzen müssen je Website geprüft werden.
- Der vollständige Sicherheits- und Staging-Workflow kostet mehr als Basisverwaltung.
- Einfache Websites benötigen möglicherweise nicht alle Funktionen.
- Der Dienst ist gehostet.
Aktuelle Grenzen finden Sie auf der WP-Remote-Preisseite.
Ideal für: Agenturen mit umsatzkritischen Websites, bei denen Update-Validierung und Wiederherstellung entscheidend sind.
7. InfiniteWP — beste etablierte Self-Hosted-Alternative
InfiniteWP ist ein etabliertes selbst gehostetes Panel.

Die kostenlose Basis umfasst Ein-Klick-Verwaltung, Updates sowie Backup und Wiederherstellung. Bezahlte Tarife ergänzen:
- Geplante und Cloud-Backups
- Schwachstellen-Updates
- Staging und Migration
- Malware-Scans
- Uptime-Monitoring
- Kundenberichte
- Plugin-Branding
- Benutzer- und Teamverwaltung
- Analytics, PageSpeed und Wartungswerkzeuge
Die Funktionsseite trennt kostenlose und Premium-Funktionen. Die geprüften öffentlichen Preise begannen bei 147 US-Dollar pro Jahr für 10 Websites.
Stärken
- Kontrolle über ein selbst gehostetes Panel
- Etabliertes Add-on-Angebot
- Kostenlose Grundlagen für technische Teams
- Premium-Optionen für Staging, Sicherheit und Teams
Nachteile
- Die Agentur muss das Panel warten und absichern.
- Oberfläche und Produktpakete wirken teils weniger einheitlich als bei neueren SaaS-Lösungen.
- Premium-Preise hängen von Website-Limits ab.
- Entwicklungsaktivität, Dokumentation und Support sollten mit MainWP verglichen werden.
Ideal für: Technische Teams, die ausdrücklich eine Self-Hosted-Alternative suchen.
MainWP vs. Modular DS vs. WP Umbrella vs. ManageWP
MainWP passt, wenn:
- das Dashboard auf eigener Infrastruktur laufen soll,
- Gebühren pro Website bei wachsendem Portfolio unattraktiv sind,
- APIs, Erweiterungen oder individuelle Abläufe benötigt werden,
- Wartung mit dem WPsigner-Vertragsworkflow für MainWP verbunden werden soll.
Modular DS passt, wenn:
- SaaS-Komfort mit festen Stufen gewünscht ist,
- Update Copilot, Berichte und Benachrichtigungen zum Team passen,
- eine einheitliche Wartungsplattform bevorzugt wird.
WP Umbrella passt, wenn:
- ein einfacher Preis pro Website gewünscht ist,
- sichere Updates, Backups, Monitoring und Berichte Priorität haben,
- kein Management-Server betrieben werden soll.
ManageWP passt, wenn:
- sofort ein kostenloses Cloud-Dashboard benötigt wird,
- verschiedene Kunden unterschiedliche Premium-Funktionen brauchen,
- das Portfolio von Bundles profitiert.
Self-Hosted oder SaaS: die wichtigste Entscheidung
Ein selbst gehosteter Manager bietet Kontrolle über Dashboard und Daten, mehr Freiheit für eigene Integrationen und potenziell flachere Kosten bei vielen Websites. Dafür trägt die Agentur die Verantwortung für Hosting, Backups, Updates und Sicherheit.
Ein SaaS-Manager ermöglicht einen schnelleren Start und nimmt der Agentur den Betrieb des Zentralservers ab. Dafür entstehen eine externe Betriebsabhängigkeit und laufende Kosten nach Websites, Tarifen oder Funktionen.
Keines der Modelle ist automatisch sicherer. Ein vernachlässigtes selbst gehostetes Panel ist riskant; ein gut betriebenes bietet starke Kontrolle. SaaS reduziert Wartungsaufwand, bringt jedoch einen weiteren Datenverarbeiter und eine externe Abhängigkeit mit sich.
Was Agenturen vor der Entscheidung testen sollten
- Eine echte Staging-Website verbinden.
- Ein Plugin-Update durchführen und den Fehlerfall prüfen.
- Ein Backup erstellen und testweise wiederherstellen.
- Einen Uptime-Alarm auslösen.
- Den tatsächlich benötigten Kundenbericht generieren.
- Ein Teammitglied mit eingeschränkten Rechten einladen.
- Jahreskosten für das erwartete, nicht nur das heutige Portfolio berechnen.
- Datenstandort, Unterauftragsverarbeiter, Aufbewahrung und Export prüfen.
- Aktivitätsprotokolle und Incident-Analyse testen.
- Folgen einer Kündigung klären.
Berücksichtigen Sie außerdem Angebot, Vertrag, Onboarding, Reporting, Verlängerung und Offboarding. Ein Wartungs-Dashboard verwaltet Websites; es ersetzt weder Kundeneinwilligung noch unterschriebene Verträge.
Fazit
MainWP ist 2026 die beste Gesamtlösung für WordPress-Agenturen mit Self-Hosting-Fokus. Kostenloser Kern, unbegrenzte Websites, fester Pro-Preis und Erweiterungen schaffen eine starke Grundlage für einen kontrollierten Agentur-Stack.
Die Erweiterung WPsigner für MainWP ergänzt NDAs, Wartungsverträge, Leistungsbeschreibungen und Signaturstatus direkt im Kontext von Kunden und Websites.
Für Agenturen ohne eigenes zentrales Dashboard sind Modular DS und WP Umbrella die stärksten All-in-one-SaaS-Optionen dieses Vergleichs. ManageWP bleibt der einfachste kostenlose Cloud-Einstieg. WPMU DEV, WP Remote und InfiniteWP decken spezifischere Anforderungen ab.
Das richtige Tool schützt Update und Wiederherstellung, macht geleistete Arbeit sichtbar und bleibt wirtschaftlich, wenn sich das Portfolio verdoppelt.
Quellen und Recherchehinweise
Offizielle Informationen, geprüft am 8. August 2026. Die WPsigner-Partner-Add-on-Seite wurde am 3. September 2026 bestätigt:
- MainWP, kostenlose Funktionen, Preise und WPsigner-für-MainWP-Add-on
- Modular-DS-Funktionen, FAQ und Preise
- WP-Umbrella-Funktionen und Preise
- ManageWP-Preise, Backups und Schwachstellenschutz
- WPMU DEV Site Management und Preise
- WP-Remote-Preise
- InfiniteWP-Funktionen und Preise
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